Ein Abend voller Musik, Erinnerungen und Begegnungen – Konzert mit dem Shalom Chor Berlin
Mit unserem Konzert „Shirim ad kan – Lieder bis hierhin“ am 30. Mai 2026 in der Apostel-Paulus-Kirche durften wir gemeinsam mit dem Shalom Chor Berlin unter der Leitung von Hemi Levison einen besonderen musikalischen Abend gestalten.
Für uns war es ein bewegender Moment, die Schönheit der hebräischen Musikkultur und den Reichtum des klassischen wie modernen Liedguts mit dem Publikum zu teilen. Der Abend lebte von der Begegnung zweier Chöre und ihrer unterschiedlichen musikalischen Handschriften. In den gemeinsam gesungenen Werken entstand ein intensiver Klangraum, in dem sich Stimmen, Traditionen und Ausdrucksformen zu einem vielschichtigen musikalischen Erlebnis verbanden.
Der Shalom Chor legt seinen Schwerpunkt vor allem auf die liturgische jüdische Musik und führt insbesondere Werke aus der synagogalen Tradition auf. Der Hebräische Chor Berlin widmet sich mit seinem Repertoire überwiegend der zeitgenössischen israelischen Chormusik verschiedener Epochen und Stilrichtungen.
Das Zusammenwirken beider Chöre war daher besonders reizvoll, da zwei unterschiedliche musikalische Schwerpunkte und Repertoires zusammengeführt wurden und so ein vielseitiges Programm entstand, das die Bandbreite jüdischer und israelischer Chormusik widerspiegelte.
Im weiteren Verlauf erhielt jeder Chor seinen eigenen musikalischen Raum, in dem die jeweilige Klangsprache noch einmal in besonderer Klarheit zur Geltung kam. So entstand ein lebendiger Wechsel zwischen gemeinsamer Gestaltung und individueller Ausdruckskraft.
Besonders gefreut haben wir uns über die vielen positiven Rückmeldungen nach dem Konzert. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher äußerten sich sehr begeistert über die musikalische Gestaltung, die Ausdruckskraft unseres Chores sowie die Vielfalt des Programms. Die Gespräche im Anschluss und die große Wertschätzung haben uns sehr berührt und sind für uns eine schöne Bestätigung unserer Arbeit.
Wir danken allen, die diesen Abend mit uns geteilt haben, und freuen uns auf viele weitere musikalische Begegnungen.
Foto: Matthias Richter


